13. Dezember  

     



Mögest du immer einen Engel an deiner Seite haben.

Mögest du immer einen Engel an deiner Seite haben,
der über dich wacht in allen Dingen, die du tust,
der dich daran erinnert, weiterhin an hellere Tage zu glauben,
der dir hilft, Wege zu deinen Wünschen und Träumen zu finden,
um dich zu schönen Plätzen zu führen,
der dir Hoffnung gibt, die so gewiss ist wie die Sonne;
der dich bestärkt in der Gewissheit, dass er dein Begleiter ist.
Mögest du immer Liebe und Trost und Mut haben.
Und mögest du immer einen Engel an deiner Seite haben.

Mögest du immer einen Engel an deiner Seite haben,
jemanden, der da ist, um dich aufzufangen, wenn du fällst;
der deine Träume anspornt, der dein Glücksgefühl anregt;
der dich an der Hand hält und dir durch alles hindurch hilft.

An all unseren Tagen ändert sich unser Leben immer,
Tränen erscheinen genauso wie das Lächeln.
Auf deinen Wegen, die du gehst,
mögen die Meter tausend Mal schöner als einsam sein;
mögen sie dir Geschenke geben, die niemals enden;
jemanden Wunderbaren, den du liebst und einen lieben Freund,
den du vertrauen kannst;
mögest du einen Regenbogen nach jedem Sturm haben;
mögest du Hoffnung haben, die dich wärmt.

Und mögest du immer einen Engel an deiner Seite haben.
Von Emilia Larson (Original-Titel „May you always have an angel by side“)

 

 


Brigitte Scherb                              Weihnachtsbrief 2O13 

,,Weihnachten wird unterm Baum entschieden", So tönte wochenlang vor Weihnachten eine aggressive Werbekampagne aus den Lautsprechern. Die Illustrierten überbieten sich in jedem Jahr mit tollen Geschenkideen, die Schaufenster der Geschäfte quellen über.
Ganz unrecht hat der freche Werbespruch nicht, auch wenn er in christlichen Kreisen für Unmut und Protest sorgte.
 Für nicht wenige sind an Weihnachten die Geschenke wichtig, für viele sogar das Allerwichtigste. le näher das Fest heranrückt, umso drängender stellen sich die Fragen: Was schenke ich wem? Wen darf ich auf keinen Fall vergessen? Was soll man Leuten schenken, die schon alles haben? 

Schenken und beschenkt werden sind etwas Schönes, Gutes und Sinnvolles. Geschenke sind Zeichen des Dankes und der Aufmerksamkeit, sie sind Ausdruck von Freude und Wertschätzung. Erst wenn Schenken eine Prestigeangelegenheit, eine Verpflichtung wird oder egoistische Motive sich einschleichen, dann wird es bedenklich. Was eine Gabe wertvoll macht, ist die Liebe, mit der sie gegeben wird. Was halten Sie von dem folgenden Wunschzettel? 

Ich wünsche mir:
,,dass wir aufeinander zugehen und zueinander stehen,
ehrlich und echt sind und auf Floskeln verzichten,
geduldig warten und wohlwollend zuhören,
Feines beschützen und Schwaches stärken
Trauriges gemeinsam tragen und uns an den Erfolgen anderer freuen
Hindernisse als Möglichkeiten sehen und Ansätze weiterdenken
liebevoll begleiten und herzlich danken
Halt geben statt festzuhalten
Raum lassen und ermutigen den eigenen Weg zu gehen."
(Max Feigenwinter) 

Das sind die kostbarsten Geschenke, aber auch die mitunter schwierigen. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit spüren wir, was wir vermissen: Es sind nicht die phantasievoll verpackten teuren Geschenke unterm Baum, die Weihnachten entscheiden. Weihnachten wird für mich da entschieden, wo sich Menschen begegnen, die Zeit füreinander haben. Die Zuneigung und Wohlwollen verschenken, die sich verstehen, anerkennen und annehmen. 

Gerade die eigenen Wünsche liefern die besten Ideen dafür, was wir anderen  schenken können. Obwohl mir selbst etwas fehlt, kann ich anderen Menschen doch vieles schenken, was sie zum Leben brauchen. Und wenngleich es kostbar ist, ist es nicht einmal teuer! Denn kaufen brauchen wir es nicht, weil jedem von uns diese  Gabe bereits innewohnt. Gott hat uns damit beschenkt.

Davon etwas zu verschenken, das hätte mit Weihnachten zu tun.  Bei Kindern erkennt man die Freude über ein Geschenk an dem Glanz in ihren Augen. Warum soll das bei Erwachsenen anders sein? Halten wir die Augen offen und schauen selbst, mit welchem Geschenk uns das gelingt.  Ich wünsche Ihnen allen in diesem Sinn "glänzende" und gesegnete Weihnachten und dass es Ihnen gelingt, möglichst viel von diesem Glanz der Weihnachtszeit mit hinein zu nehmen in ein glückliches neues Jahr. 

Es grüßt Sie herzlich Ihre dankbare 

Brigitte Scherb

Hier der Weihnachtsbrief als PDF (672 kb)
 


 

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